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Chorklang trifft Streicherpower beim Frühjahrskonzert 2026: Der MGV Höchst gemeinsam mit den Fiddlecats

Ein besonders abwechslungsreiches Programm erwartete alle Konzertbesucher:innen am 11. und 12. April 2026 bei den Frühlingskonzerten des MGV Höchst im Pfarrzentrum. Zwei Abende, in denen ein Repertoire präsentiert wurde, das von der Klassik über afrikanische Rhythmen bis hin zu modernem Pop für jeden Geschmack etwas bot.

Bestens vorbereitet wurden die Sänger dabei von Chorleiterin Sarah-Maria Kepp, die an beiden Abenden dirigierte, und Chorleiter David Lins, der einige Lieder sogar extra für uns arrangierte. Sein Debüt als Moderator feierte zudem Neo-Obmann Robert Pfanner, der humorvoll durch das Programm führte.
Für einen schwungvollen Auftakt in den Konzertabend sorgte der afrikanische Carol „Honono“, der tanzend von den Sängern präsentiert wurde. Begleitet wurde der Chor bei dieser rhythmischen Darbietung gleich von unseren heurigen Gastmusikern:innen, den „Fiddlecats“.
 
Die Fiddlecats: Ein Feuerwerk aus Klang und Bewegung
Das junge Streicherkollektiv, mit Musiker:innen aus ganz Vorarlberg, verfolgt unter der Leitung von Evelyn Fink-Mennel in der Rheintalischen Musikschule Lustenau einen spannenden Ansatz: Sie lernen ihre Stücke „ear-by-ear“ – ganz ohne Noten, nur durch Singen und Hören. Ihr Repertoire aus Volksmusikstücken und modernen Folkarrangements aus aller Welt erarbeiten sich die jungen Talente durch Workshops und bei Reisen in andere Länder. Im Fokus steht aber nicht nur das Erlernen des jeweiligen Streichinstruments, sondern das Musizieren mit der eigenen Stimme und Körperklängen- und bewegungen.
Im Pfarrzentrum kamen die Konzertbesucher u.a. in den Genuss eines dänischen und eines schwedischen Volklieds. Auch eine Jodeldarbietung wurde präsentiert, bei der auch das Publikum zum Mitjodeln motiviert wurde und spätestens bei der spanischen Prozessionsmusik juckte viele das Tanzbein. Kein Wunder, dass eine so mitreißende Darbietung an beiden Abenden mit tosendem Applaus belohnt wurde und eine Zugabe gefordert wurde.
 
Zwischen Heimatliebe und großen Emotionen
Trotz aller Ausflüge in die weite Welt vergaß der MGV seine Wurzeln im Ländle nicht und zeigte mit Bruno Wiederins „Brunälla“, dem berührenden „O Hoamatle“ von Kaspar Hagen und einem Ausflug nach Bregenz durch Franz Winklers „Beim alten Stadttor“, was die heimische Liedkultur zu bieten hat.
Doch auch der Genuss kam nicht zu kurz: Mit Franz Schuberts „Bacchus“ wurde dem Gott des Weines gehuldigt, während das tiefgründige „Du lebst nur jetzt und hier“ (Tyls/Stallmann) für einen Moment des Innehaltens sorgte.
 
Showtime: Von Beatbox- Klängen bis Bud Spencer
Lustiger ging es bei der legendären „Chorprobe“ aus den Bud Spencer & Terence Hill-Filmen her, denn Sarah und einige Sänger durften dabei ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.
Auch Klassiker wie der „Kleine grüne Kaktus“ und „Ein graues Haar“ sorgten für gute Stimmung und mit Herbert Grönemeyers „Mambo“ wurde die mühsame Parkplatzsuche musikalisch auf die Bühne gebracht.
Ein modernes Highlight war die Darbietung von Daniel Dickopfs „Tekkno“. Dabei imitierten die Sänger elektronische Klänge rein mit der Stimme, quasi als Beatboxer.
 
Der langanhaltende Applaus am Ende war eine tolle Bestätigung für unser Ziel, die gesamte Bandbreite der Chormusik – vom Vorarlberger Volkslied bis zum modernen A-Cappella-Pop – zu zeigen. Nach dem Konzert ließen wir den Abend gemütlich bei Bewirtung und Gesang ausklingen.
 
Ein Dankeschön an eine starke Gemeinschaft
Der Erfolg eines solchen Konzertwochenendes ist nur durch das Mitwirken von vielen Menschen möglich. Ihnen allen gebührt unser herzlichster Dank!
Das ist zum einen unser Publikum, das an beiden Abenden wesentlich zu der besonderen Stimmung im Saal beigetragen hat.
Die „Fiddlecats“ mit Evelyn Fink-Mennel werden uns und den Konzertbesuchern durch ihre mitreißende Darbietung noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Großen Anteil am Gelingen haben durch ihre tatkräftige Unterstützung auch unsere Sponsoren, die Gemeinde Höchst, Bühnentechnikerin Elisa Felder sowie die „Blum-Brothers“: Karlheinz, der uns seit vielen Jahren verlässlich und professionell als Pianist begleitet, und Reinhard, der immer wieder verschiedene Stücke passend für unseren Chor arrangiert.
Unser Wirtschaftsteam verwöhnt Jahr für Jahr alle Besucher und unsere Sängerfrauen sorgen für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter der Kulisse. Vielen Dank für eure wertvolle Unterstützung! Wir freuen uns schon auf unser Konzert im nächsten Jahr!